Die Sachverständigenorganisation FSP, die zum TÜV Rheinland gehört, hat jetzt 37 Sachverständige für den neuen Geschäftsbereich Bau- und Landmaschinen ausgebildet. Sie haben in sechs Monaten alles rund um die schwere Klasse gelernt. Gebraucht werden ihre Kenntnisse mehr und mehr, unter anderem, weil die Maschinen zunehmend komplexer werden. Die Voraussetzungen für diese Ausbildung haben sie schon lange, denn schon bisher sind sie Sachverständige für Kraftfahrzeuge oder haben sehr gute Fachkenntnisse im Bereich der Bau- und Landmaschinen. Von daher haben sie sowieso schon einen Abschluss zum Beispiel als Techniker im Bereich Kfz-Technik, als Maschinenbauingenieur oder Baumaschinenmeister. Mit ihrem qualifizierten Fachwissen sind sie nun kompetente Ansprechpartner für die ganz schwere Klasse.

Bau- und Landmaschinen sind Investitionsgüter. Sie haben typischerweise ein langes und schweres Leben und wechseln im Laufe der Jahre öfter ihren Besitzer. Außerdem werden sie mehr und mehr von ihren Betreibern geleast und finanziert. Vor dem Verkauf oder nach dem Ablauf der Finanzierung muss jemand feststellen, welchen Wert und IST-Zustand eine solche Maschine noch hat. Und genau an dieser Stelle wird der Sachverständige gebraucht.
Die erste FSP-Weiterbildung zum Sachverständigen mit Kenntnissen für Bau- und Landmaschinen geht gerade zu Ende. 37 Sachverständige der FSP haben ihn im Jahr 2021 absolviert und sind jetzt Spezialisten für diese Maschinenklasse. Sie können Betreibern, Banken und Versicherern wertvolle Gutachten und Zustandsberichte über den IST-Zustand der Maschinen liefern.

Qualifizierte Sachverständige für Bau- und Landmaschinen
Die Schulungsmodule haben es in sich. Zunächst geht es in einem Einführungslehrgang um Bau- und Landmaschinen mit Schwerpunkt auf Radladern und Kettenbaggern. Dazu kommen dann auch noch Grundlagen von Minibaggern, Mobilbaggern und Muldenkippern im Teil zwei, sowie Landmaschinen. Nach dem Lehrgang erstellen die Sachverständigen für ihre Kunden zum Beispiel Zustandsberichte, Wert- oder Schadengutachten mit Foto- und Videodokumentationen der jeweiligen Maschinenklasse.

Die FSP-Ausbildung umfasst auch UVV-Lehrgänge für Erdbaumaschinen, Flurförderzeuge und Landmaschinen. Hier erlernen die Teilnehmer Details zur befähigten Person, den Rechtsgrundlagen und Vorschriften, DGUV-Regel 100-500 und DGUV Vorschrift D68, Prüfhinweise für Seile, Lastaufnahmeeinrichtungen und Hydraulikschläuche, spezielle Prüfhinweise für Erdbaumaschinen und Flurförderzeuge sowie Dokumentation von Prüfungen. Praktische Übungen an Erdbaumaschinen und Flurförderzeugen unter fachkundiger Anleitung runden das Programm ab, an dessen Ende umfangreiche Abschlusstests stehen. Die Kunden profitieren später davon, dass ihr FSP-Partner ihnen als befähigte Person rund um die Unfallverhütung bei Bau- und Landmaschinen zur Seite stehen.

Baumaschinenmeister wird Sachverständiger für Baumaschinen
Besonders stolz ist die FSP auf Ihren ersten selbst ausgebildeten Sachverständigen für Baumaschinen, der seine Prüfung ganz frisch absolviert hat. Herr Gunter Meyer ist seit Mitte des Jahres Partner der FSP und hat seinen Abschluss mit Auszeichnung bestanden. 

Sie haben Interesse an Bau- und Landmaschinen und möchten Mitglied in unserem Team werden? Wir informieren Sie gerne über Ihre Karrierechancen!   
Für alle, die einen Ansprechpartner rund um Bau- und Landmaschinen bei der FSP suchen, steht Kay Dückert zur Verfügung. Er ist der zentrale Ansprechpartner. Seine Kontaktdaten: kay.dueckert[at]de.tuv.com.


Über FSP
Die FSP Unternehmensgruppe ist eine deutschlandweit anerkannte und tätige Kfz-Überwachungsorganisation, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Die über 700 selbstständig agierenden Partner bieten sowohl amtliche Fahrzeuguntersuchungen nach den Vorschriften der StVZO als auch Schaden- und Wertgutachten an. Weitere Informationen findet man unter www.fsp.de.

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