Sachverständiger für US-Fahrzeuge braucht spezielle Kenntnisse

Der coole Dodge Monaco, mit dem die Blues Brothers unterwegs waren, oder der gelbe Pickup, mit dem das Baywatch Team seine Einsätze startete: sie sind ein Stück des Stoffes, aus dem Träume gemacht werden. Der Kfz-Sachverständige Malte Virbom-Ehlert aus dem brandenburgischen Velten kennt diese Schätzchen und viele ihrer Artverwandten. Als engagierter Fan klassischer US-Boliden widmet er sich besonders gern den Gutachten, die mit den Fahrzeugen aus Übersee zu tun haben. Sein Credo: „Du kannst etwas nur dann gut machen, wenn du dafür brennst!“ Neben seiner ganz normalen Tätigkeit als Sachverständiger bei der FSP, die zum TÜV Rheinland gehört, sind seine Spezialität Zustands- und Wertgutachten für historische US-Fahrzeuge. Darüber hinaus berät er Kunden, die ein amerikanische Fahrzeug kaufen wollen. Denn da gibt es einiges zu beachten.

„Die Leute, die heute einen amerikanischen Wagen fahren, sind anders als früher keine ‚Möchtegern-Rennfahrer‘ mehr,“ so Virbom-Ehlert überzeugt. „Viel eher sind das technikbegeisterte Enthusiasten, die sich einen Kindheitstraum erfüllen und deshalb eben heute von Zeit zu Zeit mit einem Ford Mustang von 1972 unterwegs sein wollen. Das Thema Geldanlage spielt da natürlich auch eine Rolle. Diese Leute werden im Übrigen immer mehr.“ Und genau solchen Menschen bietet der Sachverständige mit seinen speziellen Kenntnissen einen individuellen Service.

Nicht in die Falle tappen
Denn nach seiner Erfahrung kann der automobile Laie bei amerikanischen Autos schnell in so manche Falle tappen. Längst nicht immer sind alle originalen Teile an Bord, was den Wert solcher Fahrzeuge natürlich enorm schmälert. Genau den ermittelt er mit seinen Wertgutachten und bringt mit den Zustandsberichten auf den Punkt, was in den fahrenden Emotionsträgern steckt. Dass er selbst nicht nur Kfz-Meister, sondern auch begeistert von US-Fahrzeugen ist, kommt ihm dabei sehr zugute.
Seine Ausbildung hilft ihm auch dabei, seine Kunden bei eventuell anstehenden Umrüstungen amerikanischer Fahrzeuge zu beraten. So müssen zum Beispiel die Beleuchtung oder auch die Sicherheitsgurte in diesen Autos an europäische Standards angepasst werden. Malte Virbom-Ehlert kennt die Details und berät, was wie gemacht werden sollte, damit die Fahrzeuge in Deutschland zugelassen werden können.
Der kommunikative Brandenburger liebt die Abwechslung an seinem Beruf. „Ich kann hier meine Begeisterung für die amerikanischen Oldies voll ausleben,“ erzählt der Sachverständige. „Außerdem habe ich mit Menschen zu tun. Für meinen Job braucht man nämlich neben der technischen Begabung und den Fachkenntnissen auch noch viel Feingefühl.“ Als Grund dafür nennt er die Tatsache, dass gerade bei Oldtimern immer viel Emotion mit im Spiel ist.

Zurück auf den Teppich
„Wenn einer seit seinen Kindertagen immer vom Auto seines Lieblings-Serienhelden geträumt hat und es dann vor ihm steht, muss man ihn manchmal auch wieder ein bisschen auf den Teppich zurückholen,“ schmunzelt Virbom-Ehlert. Er sieht seine Aufgabe nicht darin, Leuten einen Traum auszureden, sondern viel eher, sie bei ihrer Kauf-Entscheidung kompetent zu unterstützen. Und genau das macht er in seinem Job als Sachverständiger bei der FSP.
Neben dem normalen Brot- und Butter-Geschäft rund um Schaden- und Wertgutachten alltäglicher Fahrzeuge spezialisieren sich Kfz-Sachverständige nicht selten auf einen bestimmten Fahrzeug-Typus. Hier können sie spezielle Kenntnisse oder Neigungen zur Geltung bringen und damit ein Alleinstellungsmerkmal für ihren Kundenkreis herausarbeiten. So kommen die persönliche Begeisterung und der Geschäftssinn auf positive Weise zusammen.


Kfz-Gutachter: eine interessante Perspektive für Werkstatt-Profis
Wer in der Kfz-Branche auf eigenen Beinen stehen möchte, muss nicht zwingend eine Werkstatt eröffnen. Er kann sich auch eine sichere Existenz als selbstständiger Kfz-Gutachter aufbauen.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist für Kfz-Meister und -Techniker eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.
Die Ausbildung dauert drei Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich in besonderen Bereichen wie der Brandursachenermittlung, der Oldtimerbewertung oder im Bereich der Land- und Baumaschinen spezialisieren. Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.fsp.de.

Wenn Schäden an Motorrädern bewertet werden müssen, ist häufig ein Unfall vorausgegangen. Die Besonderheit: manchmal sind die Fahrer nicht ansprechbar oder können sich nicht gut oder gar nicht an den Unfall erinnern. Das Fahrzeug selbst ist in dann oft in keinem guten Zustand. Um alle Schäden erkennen zu können, braucht es einen Spezialisten, denn viele typische Beschädigungen am Bike sind wegen der Verkleidungen und deren Konstruktion nur schwer zu finden. Carsten Raupach ist spezialisiert auf Motorradschäden. Der Gutachter verrät, worauf es dabei ankommt. Als Partner der FSP, die zum TÜV Rheinland gehört, hat er eine starke Organisation im Rücken.


„Einspurige Fahrzeuge haben naturgemäß ein ganz anderes Fahrverhalten als mehrspurige,“ erklärt Carsten Raupach, FSP-Gutachter aus Duisburg. „Wer an Motorrädern und anderen Zweirädern Schäden seriös beurteilen will, muss sich damit sehr gut auskennen. Die Kräfte wirken hier einfach ganz anders, sodass es nötig ist, sich darauf intensiv einzustellen.“ Dazu kommt, dass zum Beispiel die so genannten Supersportler mit ihren bis zu 230 PS enorme Geschwindigkeiten erreichen. Das kann leider auch schwere Beschädigungen nach sich ziehen. Es versteht sich von selbst, dass für passende Gutachten eine besondere Spezialisierung nötig ist. Solche Spezialisten sind selten. Carsten Raupach ist einer von ihnen.

Schwere Schäden schon bei niedrigen Geschwindigkeiten
Wenn Motorräder nur vorn während der Fahrt berührt werden, hat das auch bei niedrigen Geschwindigkeiten schon schwerwiegende Folgen für Fahrer und Fahrzeug. Denn anders als bei zweispurigen Fahrzeugen fällt ein Zweirad eben einfach um, sobald es aus der Balance gerät. Für den Fahrer ist es wesentlich schwieriger im Ernstfall gegenzusteuern. Anders als beim Auto ist ein Sturz und damit eine Beschädigung eines Zweirades bei Berührungen welcher Art auch immer fast unausweichlich.
Carsten Raupach weist auf einen weiteren Unterschied zwischen Motorrad und Auto hin: „Motorräder sind meistens sehr stark individualisiert. Das macht die Bewertung von Schäden zu einer besonderen Herausforderung. Denn leider dokumentieren die wenigsten Halter Nach- oder Aufrüstungen wirklich gut, sodass es nach Unfällen einer Detektivarbeit gleicht, den Wert mancher Teile oder des gesamten Zweirads zu ermitteln.“
Anders als das Auto wird das Motorrad von den meisten Fahrern als Hobby verstanden. Eine sehr emotionale Bindung zum Fahrzeug ist die Folge und damit der Wunsch, es immer noch besser auszurüsten.

Individualisierte Fahrzeuge brauchen besondere Kenntnisse
Motorradfahrer investieren deshalb eine Menge Geld in Optimierungen und vor allem in optisches Tuning. Genau dies später zu beziffern, ist nach einem Schaden die Aufgabe eines Gutachters. Ein schwieriges Unterfangen, für das es weitreichende Kenntnisse braucht. Carsten Raupach ist selbst Zweiradfahrer seit frühester Jugend. So war es ihm auch ein persönliches Anliegen, sich in diesem Bereich zu spezialisieren. Er kennt also nicht nur die Perspektive des Betrachters. Er weiß sehr gut, wie sich ein Motorradfahrer fühlt. Das ist seine Motivation dafür, sich auf so ein spezielles Thema zu fokussieren. Genau das begeistert ihn auch an seinem Beruf: „Neben dem Tagesgeschäft kann ich mich genau dort spezialisieren, wo meine Kompetenzen sind. Da wird auch ein Stück weit das Hobby zum Beruf und bringt so etwas Würze in den Alltag,“ fasst Carsten Raupach zusammen.

Kfz-Prüfingenieur: eine interessante Perspektive für Ingenieure
Wer als Ingenieur auf eigenen Beinen stehen möchte, kann sich als Prüfingenieur selbstständig machen. Das ist eine sichere Existenzgrundlage.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.
Die Ausbildung dauert acht Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich mit eigenen Angestellten, einer eigenen Prüfstelle oder mit einer Spezialisierung unternehmerisch weiterentwickeln.


Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.fsp.de.

Seit dem Frühjahr 2021 gibt es bei der Sachverständigen-Organisation FSP, die zum TÜV Rheinland gehört, Dienstleistungen rund um Bau- und Landmaschinen. Der erste voll ausgebildete FSP-Gutachter für Baumaschinen ist seit dieser Zeit Gunter Meyer. Der 52-jährige Baumaschinen-Meister hat sich mit dieser Aufgabe gewissermaßen einen Kindheitstraum erfüllt: wie die meisten kleinen Jungs hat er schon im Kindergartenalter Bagger und Radlader bestaunt. Heute begutachtet er sie im Kundenauftrag. Seine Begeisterung für das Thema hat in den letzten 45 Jahren nicht nachgelassen. Eine solche Ausbildung lohnt sich besonders für Kfz-Profis, die sich für die ganz dicken Maschinen schon immer begeistert haben.

Auch wenn Baumaschinen eine große Leidenschaft von Gunter Meyer waren und sind: Zunächst hat er eine kaufmännische Ausbildung absolviert, die ihn in verschiedenen Schritten mitten in die Baubranche brachte. Gemeinsam mit einem Geschäftspartner hat er jahrelang als Bauträger Hausprojekte realisiert. Berührung mit den Baumaschinen hatte er also reichlich.

Ausbildung erfordert technisches Knowhow
Als er dann von der Ausbildung zum Gutachter für Bau- und Landmaschinen bei der FSP erfuhr, war der Baumaschinenmeister sofort Feuer und Flamme für das Thema. „Bei den Gutachten für Baumaschinen kann ich alle meine Fähigkeiten anwenden,“ so Meyer. „Sie erfordern sowohl technisches Knowhow als auch kaufmännische Kenntnisse. Und mit Menschen habe ich dabei auch noch zu tun.“ Für Meyer ist dies gewissermaßen ein Traumberuf.
Die nächste Stufe auf der Karriereleiter ist für ihn nur konsequent: jetzt geht er die Ausbildung zum Gutachter für Landmaschinen an. „Wenn man Baumaschinen versteht, versteht man auch Landmaschinen,“ ist der ambitionierte Mann überzeugt. „Auch wenn der Markt aktuell sehr schwierig ist, so sind die Gutachten an den großen Maschinen für sehr viele Kunden ein großer Gewinn.“ Denn wenn sie nach dem Gutachten das Siegel „TÜV Rheinland geprüfte Baumaschine“ führen, ist das ein gewichtiges Kaufargument.


Das Gutachten mit der Drohne
Zustands- und Wertgutachten sind für Leasinggesellschaften und Versicherungen eine wichtige Orientierung und im Prozess von Rückgaben oder Schadenabwicklungen unerlässlich. Gunter Meyer bietet seinen Kunden einen ganz besonderen Service. Er setzt zur Dokumentation der mobilen Riesen unter anderem eine Drohne ein. „Bedienvideos der Baumaschinen gehören zu einem Gutachten. Mit meiner Drohne kann ich das Objekt auch von oben und in Bewegung zeigen. Das ermöglicht ganz andere Einblicke,“ erklärt Meyer. Gunter Meyer würde die umfangreiche Ausbildung zum Gutachter für Bau- und Landmaschinen bei der FSP bedingungslos empfehlen.

Alle Fragen rund um die Ausbildung zum Bau- und Landmaschinen-Gutachter beantwortet bei der FSP Kay Dückert. Seine Kontaktdaten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ausstattung ist vorgeschrieben - Geräte müssen stets im perfekten Zustand sein - die FSP unterstützt die Partner

Jeder Werkstatt-Profi kennt mindestens einen Kfz-Prüfingenieur, denn er geht im Betrieb meist aus und ein. Die wenigsten haben sich aber mit der umfangreichen Ausstattung auseinandergesetzt, die der Prüfingenieur für seinen anspruchsvollen Job jeden Tag im Einsatz hat. Vor dem Start mit einer eigenen Prüfstelle muss er nämlich eine ganze Stange Geld investieren. Oder er schließt sich dem Verbund der FSP an, die zum TÜV Rheinland gehört. Dann kann er auf weitreichende Unterstützung bei seiner technischen Grundausrüstung rechnen. Noch dazu ist er auch bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben immer ganz weit vorn.

„Damit ein Prüfingenieur die hohen Anforderungen erfüllen kann, die der Gesetzgeber an seine technische Ausstattung stellt, muss er viel Geld in die Hand nehmen,“ so Steffen Wenzelewski, stellvertretender technischer Leiter bei der FSP. „Für den mobilen Einsatz braucht der Prüfingenieur einige kostspielige Geräte wie zum Beispiel den Prüfkoffer mit Laptop, Prüfprogramm und Drucker oder das Abgasgerät und den HU-Adapter. All dies bekommt er zum Start von der FSP gestellt, sodass er ohne größere Investitionen sofort starten kann.“

FSP stemmt die Anfangsinvestition
Kleinere Teile wie Bandmaß oder Stoppuhr fallen finanziell nicht weiter ins Gewicht, aber die großen Geräte gehen ganz schön ins Geld. Eine Anfangsinvestition von einigen tausend Euro und mehr müssen auf jeden Fall sein, wenn man den Start in die Selbstständigkeit als Prüfingenieur wählt. Dass die technische Ausstattung für die Prüfer vorgeschrieben ist, hat viele gute und wichtige Gründe. Schließlich muss sicher sein, dass alle Prüfungen auf derselben Grundlage stattfinden. Und die hat eben eine technische Basis. Denn die Sicherheit der Fahrzeuge ist in Garmisch ebenso wichtig wie in Chemnitz oder Kiel.
„Jede Prüforganisation, jeder Prüfer im Land, muss die Fahrzeuge exakt so prüfen wie es seine Kollegen tun. Das geht nur dann, wenn die technische Ausrüstung vergleichbar ist,“ führt Wenzelewski weiter aus. „Das hört übrigens bei der Grundausstattung nicht auf. Auch im weiteren Betrieb muss jederzeit gewährleistet sein, dass alle Geräte und Messinstrumente perfekt kalibriert sind und jederzeit alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Auch hierbei unterstützt die FSP ihre Partner im laufenden Geschäft.“

Wichtige Unterstützung beim Start und im laufenden Geschäft
In der Praxis bedeutet das, dass ein neuer FSP Prüfingenieur seine technische Ausstattung nicht selber kaufen muss, sondern komplett gestellt bekommt. Sollten neue Geräte erforderlich sein, sorgt die FSP dafür, dass ihre Partner diese ebenfalls zur Verfügung haben. Und im laufenden Betrieb stellt die Organisation sicher, dass die Geräte immer zum richtigen Zeitpunkt geprüft und auch gewartet werden.
„Unsere Partner sollen sich bestmöglich auf ihr Geschäft konzentrieren können,“ so Steffen Wenzelewski. „Wir entlasten sie dabei, damit sie ihren Job gut und zuverlässig machen können. So sorgen wir gemeinsam für Sicherheit auf den Straßen.“

Kfz-Prüfingenieur: eine interessante Perspektive für Ingenieure
Wer als Ingenieur auf eigenen Beinen stehen möchte, kann sich als Prüfingenieur selbstständig machen. Das ist eine sichere Existenzgrundlage.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.
Die Ausbildung dauert acht Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich mit eigenen Angestellten, einer eigenen Prüfstelle oder mit einer Spezialisierung unternehmerisch weiterentwickeln.
Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.fsp.de.


Über FSP
Die FSP Unternehmensgruppe ist eine deutschlandweit anerkannte und tätige Kfz-Überwachungsorganisation, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Die über 700 selbstständig agierenden Partner bieten sowohl amtliche Fahrzeuguntersuchungen nach den Vorschriften der StVZO als auch Schaden- und Wertgutachten an. Weitere Informationen findet man unter www.fsp.de.

Flächendeckendes Gutachter-Netz - qualifizierte Ausbildung - TÜV Rheinland geprüfte Baumaschine

Die Sachverständigenorganisation FSP engagiert sich inzwischen seit einem Jahr bei den Bau- und Landmaschinen. Zuständig für das Thema ist im Unternehmen der Baumaschinen-Experte Kay Dückert, der seit 25 Jahren in der schweren Klasse zu Hause ist. Er kann schon nach zwölf Monaten auf beachtliche Erfolge zurückblicken, die langfristig Einfluss auf die Baumaschinenbranche haben werden. Ein flächendeckendes Netz an qualifizierten Sachverständigen ist bereits etabliert und die ersten Großkunden in der Fläche sind an Bord. FSP ist deutschlandweit aktiv und gehört zum TÜV Rheinland.

„Wir haben in unserem neuen Bereich Bau- und Landmaschinen nicht nur buchstäblich eine spezielle Ausbildung aus dem Boden gestampft,“ erklärt Kay Dückert, Fachreferent für das Thema bei der FSP. „Wir haben auch schon 50 neue Sachverständige ausgebildet und sind damit in ganz Deutschland für unsere Kunden da.“ Bei der FSP weiß man, dass der Bedarf für qualifizierte Bewertungen, Schadengutachten und Prüfungen groß ist. Deshalb arbeitet das Team mit Hochdruck an weiteren Ausbildungsterminen, um den Ansprüchen der Kunden noch besser gerecht zu werden.

Großkunden an Bord, flächendeckendes Netz
„Wir freuen uns sehr, dass wir bereits im ersten Jahr einige Großkunden wie Auktionshäuser, Banken und Versicherungen zu unseren Kunden zählen dürfen,“ so Dückert weiter. „Sie schätzen besonders unseren schnellen und flexiblen Service in der Fläche. Unsere Sachverständigen für Bau- und Landmaschinen haben mit diesen Gutachten alle Hände voll zu tun.“
Ein weiteres wichtiges Thema für die Branchenprofis ist die TÜV Rheinland geprüfte Baumaschine. Mit dem zweisprachigen Zustandsbericht und der umfangreichen Foto- und Videodokumentation und dem entsprechenden Zertifikat „TÜV Rheinland geprüfte Bau-und Landmaschine“ wissen Bauunternehmer ganz genau, was sie in welchem Zustand kaufen. Und das ist nicht nur für Käufer interessant, auch die Verkäufer profitieren von diesem Service, denn das TÜV-Rheinlandsiegel ist immer ein Mehrwert für beide Seiten.

Maschinenzustand international dokumentieren
Mit dem Bericht können sie gegenüber potenziellen Käufern dokumentieren, in welchem Zustand sich eine Maschine befindet, und das sogar zweisprachig. Das ist ideal für alle, die Maschinen ins Ausland verkaufen möchten. Denn das Siegel des TÜV Rheinland ist weltweit sehr angesehen und dokumentiert hohe Qualitätsstandards.
Das Gutachten und den Zustandsbericht gibt es zum Festpreis. Der berechnete Betrag unterschreitet in vielen Fällen allein die Reisekosten zu einer angebotenen Maschine. Die gesparte Zeit ist ein weiterer großer Vorteil. Selbstverständlich überprüfen die Gutachter der FSP auch ganze Maschinenparks im Kundenauftrag.

Die Beauftragung eines Gutachtens oder Zustandsberichts ist ganz einfach. Interessierte finden alle Infomationen hier.

Wenn ein E-Fahrzeug gebrannt hat, will nicht nur die Versicherung wissen, warum der Schaden entstanden ist. Auf den ersten Blick sieht der Laie dem mehr oder weniger verkohlten Auto nicht an, woher das Feuer kam. Dafür gibt es speziell ausgebildete Gutachter. Einer von ihnen ist Karl-Heinz Semmelroth aus Edermünde, der bereits viele Jahre mit Brandschäden an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu tun hat. Hybrid- und Elektroautos erweitern jetzt seinen Wirkungskreis und verlangen von ihm volle Konzentration. Semmelroth ist Mitglied der Sachverständigenorganisation FSP, die zum TÜV Rheinland gehört.

„Das Wichtigste beim Umgang mit Brandschäden an E-Fahrzeugen ist absolute Vorsicht.“, stellt der Brandschaden-Gutachter fest. „Denn egal wie schwer der Schaden ist: ich weiß zunächst gar nicht, ob das Auto stromlos ist oder nicht.“ Semmelroth weist darauf hin, zuallererst niemals den Respekt vor der Spannung zu verlieren. Schließlich könne man die Spannung weder sehen noch riechen. „Nach dem Feuer ist das ganze Fahrzeug schwarz verkohlt. Da sieht man zum Beispiel überhaupt nicht, ob irgendwelche Isolierungen beschädigt sind.“, so der Experte weiter.

Feuchtigkeit ist ein Problem
Meistens schleppt der Abschleppdienst das abgebrannte Fahrzeug auf einen Abschlepphof oder in eine Werkstatt. Oft genug ist es dann so nass, dass das sichere Arbeiten noch weiter erschwert wird. Denn um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wird manchmal das ganze Fahrzeug in einen Container voll Wasser gestellt. Ein so geflutetes Fahrzeug stellt sehr hohe Anforderungen an die Eigensicherung des Gutachters. Karl-Heinz Semmelroth sagt, es sei besonders wichtig, niemals die eigene Sicherheit zu vergessen. „Sonst ist das laufende Gutachten das letzte, das man macht.“
Bei der Brandursachenermittlung an E-Fahrzeugen ist es laut Semmelroth besonders wichtig, nach festen Routinen zu arbeiten, um ja nichts im so organisierten Ablauf zu vergessen. Zunächst verschafft er sich einen Überblick über die gesamte Situation und versucht zu ergründen, wo genau im Auto das Feuer ausgebrochen ist. Den Status quo hält er von Anfang an in Foto und Video fest. Wenn nicht sofort offensichtlich ist, wo der Brand seinen Anfang nahm, befragt er dazu Zeugen. Auch sie haben manchmal geistesgegenwärtig Fotos und Videos vom Feuer gemacht, die später für ihn sehr hilfreich sein können. Erst danach geht er an die Detailarbeit am Auto.

Spezielle Ausrüstung und Ausbildung unerlässlich
Besonders wichtig ist dabei die spezielle Ausrüstung, für die Semmelroth inzwischen einen kompletten Anhänger im Einsatz hat. „Früher hat mir ein Kombi gereicht, aber gerade für die E-Autos benötige ich so viel Equipment, dass der Anhänger für mich eine große Hilfe ist.“, erzählt er. Darin hat er neben dem speziellen Hochvolt-Werkzeug zum Beispiel auch einen Pavillon, mit dem er auch mal einem Regenschauer trotzen kann. Denn Feuchtigkeit ist eben ein großes Problem in Verbindung mit Elektrizität. Dazu kommt außerdem Schutzkleidung und spezielle Diagnose-Geräte. Allein für diese Ausrüstung hat er gut 10.000 Euro investiert.
„Solche aufwändigen Gutachten an E-Fahrzeugen werden immer mehr.“, weiß Semmelroth. „Wenn ich hier investiere und mich spezialisiere, dann ist das eine sehr gute Basis für meine zukünftigen Tätigkeit. Denn dass Elektro- und Hybridautos immer mehr werden, ist ja kein Geheimnis.“ Bisher gibt es nur wenige Experten, die den Brandursachen an Hochvolt-Fahrzeugen auf den Grund gehen. Für die passenden Schulungen wurde Semmelroth auch von der FSP unterstützt. Genau solche Angebote schätzt er an seiner Partnerschaft mit dieser Organisation. „Ich kann mich nach meinen Wünschen und Fähigkeiten spezialisieren und weiterbilden. Das macht meinen Beruf abwechslungsreich und spannend.“

Kfz-Gutachter: eine interessante Perspektive für Werkstatt-Profis
Wer in der Kfz-Branche auf eigenen Beinen stehen möchte, muss nicht zwingend eine Werkstatt eröffnen. Er kann sich auch eine sichere Existenz als selbstständiger Kfz-Gutachter aufbauen.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist für Kfz-Meister und -Techniker eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.

Die Ausbildung dauert drei Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich in besonderen Bereichen wie der Brandursachenermittlung, der Oldtimerbewertung oder im Bereich der Land- und Baumaschinen spezialisieren. Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.fsp.de.

Wer in der Werkstatt arbeitet, hat im Alltag häufig mit ihnen zu tun: den Prüfingenieuren der Überwachungsorganisationen. Den wenigsten Kfz-Profis ist allerdings bewusst, welche hohen Anforderungen die Kollegen erfüllen müssen. Denn sie brauchen nicht nur zum Einstieg weitreichende Kenntnisse. Sie müssen darüber hinaus für permanente Weiterbildung und einen einwandfreien Lebenswandel sorgen. Schließlich erfüllen sie wie die Polizei hoheitliche Aufgaben, für die man auch als Mensch über jeden Zweifel erhaben sein muss.

Hohe Anforderungen
Die Voraussetzungen, um als Kfz-Prüfingenieur tätig zu sein, stehen in der Anlage 8 der StVZO, der Straßenverkehrszulassungsordnung.
„Unsere Prüfingenieure sind schon vor ihrer speziellen Ausbildung bei der FSP hoch qualifizierte Menschen,“ so Mitja Bartsch von der FSP. „Schließlich haben sie ein umfangreiches technisches Studium absolviert.“ Voraussetzung ist nämlich ein Hochschulabschluss in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik oder Elektrotechnik.

Vom Mofa bis zum 40-Tonner
Dazu kommt, dass sie alle Führerscheine haben müssen, außer dem Personenbeförderungsschein. Denn schließlich machen Kfz-Prüfingenieure nach jeder Untersuchung mit dem Fahrzeug eine Probefahrt. Und dafür benötigen sie die entsprechende Berechtigung.
Auch die charakterliche Eignung ist gefordert. So wird vor dem Beginn der Ausbildung auch ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Auszug aus dem Fahreignungsregister verlangt. Ein volles Flensburger Punktekonto ist also kein guter Leumund.

Die Lizenz zum Prüfen
Die Ausbildung zum Prüfingenieur dauert mindestens 8 Monate und folgt einem anspruchsvollen Lehrplan. Nach der herausfordernden Abschlussprüfung wird ein Prüfingenieur von seiner anerkannten Überwachungsorganisation betraut und darf seinen wichtigen Beruf ausüben.
Um diese Betrauung zu erhalten, müssen Prüfingenieure regelmäßige Weiterbildungen absolvieren, deren Anrechenbarkeit zuvor von der technischen Leitung der jeweiligen Überwachungsorganisation geprüft und bestätigt wird.
Die technische Leitung hat auch ein Auge auf die Qualität im Prüfalltag und kontrolliert mit ganz unterschiedlichen Mitteln und Methoden, ob das richtige Prüfniveau eingehalten wird. Bei Abweichungen führt sie Gespräche mit dem jeweiligen Prüfingenieur und vereinbart entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung.
„So ist sichergestellt, dass unser FSP-Leitsatz -Mit Sicherheit mehr erreichen- sowohl für die Autofahrer, für die Werkstätten aber auch für unsere selbstständigen FSP Partner gilt.“ resümiert Mitja Bartsch.



Kfz-Prüfingenieur: eine interessante Perspektive für Ingenieure
Wer als Ingenieur auf eigenen Beinen stehen möchte, kann sich als Prüfingenieur selbstständig machen. Das ist eine sichere Existenzgrundlage.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.
Die Ausbildung dauert acht Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich mit eigenen Angestellten, einer eigenen Prüfstelle oder mit einer Spezialisierung unternehmerisch weiterentwickeln.

Historische Fahrzeuge sind fahrendes Kulturgut. Deshalb genießen sie in Deutschland einen Sonderstatus. Wer ein solches Fahrzeug versichern will oder einen Unfall hat, braucht ein Schaden- oder Wertgutachten. Das bekommt er zum Beispiel von den spezialisierten Gutachtern der FSP. Aber: woher hat der Gutachter seine Informationen? Denn um zu prüfen, was ein historisches Fahrzeug wert ist oder welche Auswirkungen ein bestimmter Schaden hat, braucht man Spezialkenntnisse. FSP-Spezialist Sven Schlag verrät, worauf es bei den Gutachten ankommt und was es braucht, um ein kompetenter Oldtimer-Gutachter zu werden.

„Die Ausbildung rund um die Oldtimer ist nur der Anfang,“ so Sven Schlag, FSP-Gutachter aus dem brandenburgischen Werneuchen. „Wer ernsthaft und vor allem gewissenhaft Oldtimern auf den Zahn fühlen möchte, braucht sehr spezielle Kenntnisse. Das geht nur mit permanenter Weiterbildung. Außerdem muss er ein wirklich kommunikativer Mensch sein, denn viel Wissen erwirbt man in Gesprächen mit anderen Spezialisten.“
Dass die Fahrzeuge technisch in Ordnung und mindestens 30 Jahre alt sein müssen, ist das eine. Ein Schaden- oder Wertgutachten erfordert aber viel mehr Wissen. „Ein gutes Werkzeug für ein Wertgutachten ist das Online-Tool CT Inspections,“ erklärt Schlag. „Damit können wir die Basis-Arbeit sehr gut erledigen. Für speziellere Bewertungen oder für Schadensgutachten müssen wir allerdings tiefer gehen und weitere Quellen und Systeme nutzen.“

Oldtimer: Begeisterung ist wichtig
„Es hilft enorm, wenn ein Gutachter für dieses Thema brennt,“ so Schlag weiter. „Denn er muss sich wirklich intensiv mit den Fahrzeugen auseinandersetzen. Entscheidend bei den Gutachten ist nämlich nicht nur der reine Erhaltungszustand.“
So muss er herausfinden, wie das Fahrzeug als Neuwagen ausgestattet war oder ob der Lack wirklich original ist. Zum Beispiel ist die Wertentwicklung von limitierten Sondermodellen oft eine ganz andere als die eines Oldtimers „von der Stange“. Das geht soweit, dass Sondermodelle wie der Golf 1 GTI Pirelli recht häufig nachgebaut wurden. Wenn das gut gemacht ist, haben auch diese Fahrzeuge heute einen Wert. Aber eben nicht den gleichen Wert wie ein Original.

Auch Tuning kann Kulturgut sein
„Ist ein Auto zum Beispiel getunt, muss es eben auf zeitgenössische Art getunt sein,“ erklärt Sven Schlag weiter. „Dann ist es von Vorteil, wenn zeitgenössische Dokumente wie eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine alte Abnahme für die Tuningteile vorhanden sind.“

Wichtig ist also auch die Dokumentation eines Oldtimers. Der Gutachter sichtet das Serviceheft, Rechnungen über Kauf, Wartung und Reparaturen ebenso wie die Dokumente über verbaute Ersatzteile oder Zubehör. Entsprechen solche Teile nicht der Zeit, aus der das Fahrzeug stammt, kann das nicht nur den Wert erheblich mindern, sondern auch die Zuteilung eines H-Kennzeichens bei der Untersuchung des Fahrzeugs durch einen Prüfingenieur nach §23 StVZO schwierig machen.
Und nicht zuletzt sorgt auch ein nicht fachgerecht reparierter Schaden auf lange Sicht für herbe finanzielle Verluste.
Schlag erzählt, dass er viele wichtige Details über Oldtimer bei Fachgesprächen, zum Beispiel auf Messen oder Oldtimertreffen, erfährt. Da lernt er auch den einen oder anderen Spezialisten für eine bestimmte Marke oder eine besondere Epoche kennen. „Es ist wichtig, sehr gut vernetzt zu sein in der Szene,“ weiß Schlag. „Denn bei kniffligen Fragen kann es entscheidend sein, auch mal den einen oder anderen Tipp zu bekommen.“ Die Erfahrung ist aus Schlags Sicht das A und O bei Oldtimergutachten. Oft sei es so, dass die älteren Kollegen einfach mehr Wissen mitbrächten. Und das ist aus seiner Sicht für qualifizierte Oldtimergutachten unerlässlich.

Die Elektromobilität nimmt an Fahrt auf. Ein stetig wachsendes Angebot und umfangreiche Förderungen sorgen dafür, dass auf unseren Straßen mehr und mehr E-Autos unterwegs sind. Und die haben auch Unfälle. Was den wenigsten bewusst ist: für diese Fahrzeuge braucht es spezielle Gutachten, wenn etwas passiert ist. Denn nicht jeder Gutachter hat die passende Ausbildung. Jan Jurowski aus Leipzig ist einer von vielen speziell für die Elektromobilität qualifizierten Spezialisten der FSP, die zum TÜV Rheinland gehört. Sie wissen, worauf es bei diesen Autos besonders ankommt und sind im Falle eines Unfalls auch schnell zur Stelle.

„Manche Fehler an Elektroautos macht man als Kfz-Profi in der Regel nur einmal,“ erklärt Jan Jurowski. „Sie sind eventuell so folgenschwer, dass sie mancher mit dem Leben bezahlen muss.“ Das lässt sich zum Glück dank einer umfangreichen Ausbildung gut vermeiden. „Man muss schon genau wissen, was man tut,“ führt Jurowski weiter aus. Genau dafür gibt es die speziell geschulten Gutachter der FSP. Sie kennen sich mit elektrisch angetriebenen Autos besonders gut aus.


E-Autos: immer mit Gutachter
Jurowski und seine Kollegen sind zur Stelle, wenn beschädigte Elektrofahrzeuge in der Werkstatt landen. „Auch bei einem Parkrempler kann es Schäden an verborgenen Kabeln oder anderen elektronischen Bauteilen geben, die später folgenschwere Konsequenzen haben können,“ ist er sicher. „Deshalb ist es sehr wichtig, bei diesen Autos in jedem Fall einen speziellen Gutachter zu Rate zu ziehen.“ Denn wenn es in der Folge zum Beispiel zu einem Kabelbrand kommen sollte, ist guter Rat teuer.
Deshalb empfehlen Jurowski und seine FSP-Kollegen allen Werkstätten, bei beschädigten E-Fahrzeugen besonders vorsichtig und besonders aufmerksam zu sein und im Zweifel lieber einen qualifizierten Gutachter zu Rate zu ziehen.

„Nicht nur die Schäden an Kabeln sind problematisch,“ so Jurowski weiter. „Die Akkus verzeihen heftige Stöße oft nicht und sollten nach Unfällen auf jeden Fall aus Sicherheitsgründen gecheckt werden.“ Er weist darauf hin, dass zum Beispiel einzelne Akkuzellen Schaden genommen haben könnten oder das wichtige Batteriemanagement des Akkus manchmal nicht mehr funktioniert. Für solche Schäden braucht es auf jeden Fall einen Spezialisten.
Das ist nur einer der Gründe dafür, dass solche Gutachten zum Teil aufwändig sind. Schließlich müssen die E-Fahrzeuge zuerst stromlos gemacht werden. Allein das dauert in der Regel eine halbe Stunde. Und da fängt die Arbeit erst an. Spezielle Prüfgeräte für die Akkus sind ebenfalls erforderlich.

E-Autos wollen Aufmerksamkeit
Auch die anderen Komponenten des Elektro-Antriebs wollen viel Aufmerksamkeit. „Anders als bei Autos mit Verbrennungsmotor sind bei E-Autos nicht nur die sichtbar beschädigten Teile betroffen,“ weiß Jan Jurowski. „Die elektronischen Bauteile nehmen nur einfach anders Schaden als die mechanischen.“

Genau das macht für Jurowski und seine Kollegen übrigens unter anderem den Reiz des Berufs als Kfz-Gutachter aus: „Wir haben jeden Tag neue Herausforderungen. Jedes Fahrzeug ist anders, egal ob es sich um konventionelle oder elektrisch angetriebene Fahrzeuge handelt. Ein Gutachter arbeitet nicht nach Schema F, sondern muss immer wieder auf spezielle Gegebenheiten reagieren.“

Die Sachverständigenorganisation FSP, die zum TÜV Rheinland gehört, hat jetzt 37 Sachverständige für den neuen Geschäftsbereich Bau- und Landmaschinen ausgebildet. Sie haben in sechs Monaten alles rund um die schwere Klasse gelernt. Gebraucht werden ihre Kenntnisse mehr und mehr, unter anderem, weil die Maschinen zunehmend komplexer werden. Die Voraussetzungen für diese Ausbildung haben sie schon lange, denn schon bisher sind sie Sachverständige für Kraftfahrzeuge oder haben sehr gute Fachkenntnisse im Bereich der Bau- und Landmaschinen. Von daher haben sie sowieso schon einen Abschluss zum Beispiel als Techniker im Bereich Kfz-Technik, als Maschinenbauingenieur oder Baumaschinenmeister. Mit ihrem qualifizierten Fachwissen sind sie nun kompetente Ansprechpartner für die ganz schwere Klasse.

Bau- und Landmaschinen sind Investitionsgüter. Sie haben typischerweise ein langes und schweres Leben und wechseln im Laufe der Jahre öfter ihren Besitzer. Außerdem werden sie mehr und mehr von ihren Betreibern geleast und finanziert. Vor dem Verkauf oder nach dem Ablauf der Finanzierung muss jemand feststellen, welchen Wert und IST-Zustand eine solche Maschine noch hat. Und genau an dieser Stelle wird der Sachverständige gebraucht.
Die erste FSP-Weiterbildung zum Sachverständigen mit Kenntnissen für Bau- und Landmaschinen geht gerade zu Ende. 37 Sachverständige der FSP haben ihn im Jahr 2021 absolviert und sind jetzt Spezialisten für diese Maschinenklasse. Sie können Betreibern, Banken und Versicherern wertvolle Gutachten und Zustandsberichte über den IST-Zustand der Maschinen liefern.

Qualifizierte Sachverständige für Bau- und Landmaschinen
Die Schulungsmodule haben es in sich. Zunächst geht es in einem Einführungslehrgang um Bau- und Landmaschinen mit Schwerpunkt auf Radladern und Kettenbaggern. Dazu kommen dann auch noch Grundlagen von Minibaggern, Mobilbaggern und Muldenkippern im Teil zwei, sowie Landmaschinen. Nach dem Lehrgang erstellen die Sachverständigen für ihre Kunden zum Beispiel Zustandsberichte, Wert- oder Schadengutachten mit Foto- und Videodokumentationen der jeweiligen Maschinenklasse.

Die FSP-Ausbildung umfasst auch UVV-Lehrgänge für Erdbaumaschinen, Flurförderzeuge und Landmaschinen. Hier erlernen die Teilnehmer Details zur befähigten Person, den Rechtsgrundlagen und Vorschriften, DGUV-Regel 100-500 und DGUV Vorschrift D68, Prüfhinweise für Seile, Lastaufnahmeeinrichtungen und Hydraulikschläuche, spezielle Prüfhinweise für Erdbaumaschinen und Flurförderzeuge sowie Dokumentation von Prüfungen. Praktische Übungen an Erdbaumaschinen und Flurförderzeugen unter fachkundiger Anleitung runden das Programm ab, an dessen Ende umfangreiche Abschlusstests stehen. Die Kunden profitieren später davon, dass ihr FSP-Partner ihnen als befähigte Person rund um die Unfallverhütung bei Bau- und Landmaschinen zur Seite stehen.

Baumaschinenmeister wird Sachverständiger für Baumaschinen
Besonders stolz ist die FSP auf Ihren ersten selbst ausgebildeten Sachverständigen für Baumaschinen, der seine Prüfung ganz frisch absolviert hat. Herr Gunter Meyer ist seit Mitte des Jahres Partner der FSP und hat seinen Abschluss mit Auszeichnung bestanden. 

Sie haben Interesse an Bau- und Landmaschinen und möchten Mitglied in unserem Team werden? Wir informieren Sie gerne über Ihre Karrierechancen!   
Für alle, die einen Ansprechpartner rund um Bau- und Landmaschinen bei der FSP suchen, steht Kay Dückert zur Verfügung. Er ist der zentrale Ansprechpartner. Seine Kontaktdaten: kay.dueckert[at]de.tuv.com.


Über FSP
Die FSP Unternehmensgruppe ist eine deutschlandweit anerkannte und tätige Kfz-Überwachungsorganisation, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Die über 700 selbstständig agierenden Partner bieten sowohl amtliche Fahrzeuguntersuchungen nach den Vorschriften der StVZO als auch Schaden- und Wertgutachten an. Weitere Informationen findet man unter www.fsp.de.

Bau- und Landmaschinen sind Investitionsgüter. Wer ein so wertvolles Gut erwirbt, will wissen, was auf ihn zukommt. Die Gutachter der FSP, die mit dem TÜV Rheinland zusammenarbeiten, bieten Baumaschinenhändlern, Bauunternehmern und Landwirten jetzt qualifizierte Gutachten und Zustandsberichte für ihre Maschinen. Ganz neu ist auch die „TÜV Rheinland geprüfte Maschine“. Immer dabei: ein zweisprachiger Zustandsbericht mit einer umfangreichen Foto- und Videodokumentation. Genau dieser Bericht ist interessant für alle, denen der Weg zum aktuellen Standort einer Maschine zu weit ist. Er kann einfach den Sachverständigen beauftragen und seine Sinne und Fachkompetenz für die Besichtigung nutzen.

„Unser Service ist für Unternehmer besonders nützlich,“ erklärt Kay Dückert, Fachreferent und Sachverständiger für Bau- und Landmaschinen bei FSP. „Sie sparen eine Menge Zeit, Geld und Nerven, weil sie sich nicht auf eine weite Reise zu einer bestimmten Maschine machen müssen. In ihrem Auftrag schauen wir genau hin.“ Mit dem zweisprachigen Zustandsbericht und der umfangreichen Foto- und Videodokumentation und dem entsprechenden Prüfbericht „TÜV Rheinland geprüfte Bau-und Landmaschine“ wissen sie genau, was sie kaufen.

Für Käufer und Verkäufer
Aber auch für Verkäufer ist der Service der FSP interessant. Denn mit dem Bericht können sie gegenüber potenziellen Käufern dokumentieren, in welchem Zustand sich eine Maschine befindet. „Die Vermarktung von Bau- und Landmaschinen geschieht international,“ so Dückert weiter. „Unsere zweisprachige Dokumentation ist ideal, um Maschinen ins Ausland zu vermarkten. Denn die Käufer sparen sich den Aufwand einer Besichtigung vor Ort. Das Siegel des TÜV Rheinland ist weltweit sehr angesehen und dokumentiert hohe Qualitätsstandards. Diesen Vorteil können Verkäufer gut nutzen.“

Sicherheit zum Festpreis
Das Gutachten und den Zustandsbericht gibt es zum Festpreis. Der berechnete Betrag unterschreitet in vielen Fällen allein die Reisekosten. Die gesparte Zeit ist ein weiterer großer Vorteil. Selbstverständlich überprüfen die Gutachter der FSP auch ganze Maschinenparks im Kundenauftrag.
Die Beauftragung eines Gutachtens oder Zustandsberichts ist ganz einfach: Interessierte wenden sich an Kay Dückert. Er ist der zentrale Ansprechpartner und leitet die Anfrage an den Gutachter vor Ort weiter. Seine Kontaktdaten: kay.dueckert[at]de.tuv.com.

Über FSP
Die FSP Unternehmensgruppe ist eine deutschlandweit anerkannte und tätige Kfz-Überwachungsorganisation, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Die über 700 selbstständig agierenden Partner bieten sowohl amtliche Fahrzeuguntersuchungen nach den Vorschriften der StVZO als auch Schaden- und Wertgutachten an. Weitere Informationen findet man unter www.fsp.de.

•    Sachverständigen beauftragen, Zeit und Geld sparen
•    Qualität dokumentieren
•    Sicherheit zum Festpreis